Vohrmanns unterwegs

Danzig – Geschichte, Zerstörung und neues Leben

Langsam nähern wir uns dem Ende unserer Reise. Heute teilen wir noch einmal viele Impressionen von unserer Fahrt entlang des Frischen Haffs und von unserem Besuch in Danzig. Danzig blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Die Stadt war im Zweiten Weltkrieg zu fast 90 Prozent zerstört – das Bild vermittelt einen Eindruck vom damaligen Ausmaß. Welch ein Glück, dass die[…]

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Blick über das Frische Haff

Der Blick geht über das Frische Haff in Richtung Russland – bis dorthin, wo das Haff endet. Beim ehemaligen Pillau, heute Baltijsk, befindet sich der Zugang vom Haff zur Ostsee. Das Tor hier wirkt wie das Ende der freien Welt. Nur etwa 300 Meter weiter beginnt Russland. Ansonsten ist der Ort eher etwas für DDR-Nostalgiker – mit einer guten Portion[…]

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Mit dem Schiff über die Wiesen – unterwegs am Oberländer Kanal

Heute waren wir am Oberländer Kanal bei Elbing unterwegs. Das Besondere hier: Statt Schleusen gibt es sogenannte Rollberge. Auf diesen werden die Schiffe mithilfe großer Transportwagen zeitweise aus dem Wasser gehoben und über Land zum nächsten Kanalabschnitt gezogen. Das beeindruckende System funktioniert ausschließlich mit Wasserkraft und wurde im 19. Jahrhundert von einem preußischen Ingenieur entwickelt. Es ist schon ein ungewöhnlicher[…]

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Frauenburg, Kopernikus und ein vermeintlicher Elch

Heute sind wir dann doch noch nach Frauenburg, dem heutigen Frombork, gefahren. Die Stadt liegt direkt am Frischen Haff, gegenüber der Frischen Nehrung. Bei besonders klarer Sicht soll man bis nach Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, blicken können. Davon waren wir heute allerdings weit entfernt: Uns begleitete fast ausschließlich klassischer ostpreußischer Landregen.Frauenburg ist dennoch ein imposanter Ort deutscher und europäischer Kulturgeschichte.[…]

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Auf Spurensuche

Heute ging es von Rössel nach Samlack, dann weiter nach Leginen und von dort nach Santoppen. Zum Schluss waren wir noch in Bischofsburg. Mit dem alten Schwarz-Weiß-Foto in der Hand haben wir in Samlack und Santoppen nach dem Hof gesucht – leider ohne Erfolg. Höfe dieser Art gibt es hier viele. In Samlack half uns ein junger Mann sehr freundlich[…]

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Von Masuren ins Ermland

Heute führte uns die Reise von Masuren weiter ins Ermland – vorbei an unzähligen Seen und Flüssen und durch zauberhafte, alte Eichenalleen.In Sensburg, dem heutigen Mrągowo, legten wir eine Rast ein. Anschließend besichtigten wir die beeindruckende Wallfahrtskirche und Klosteranlage Heiligelinde – Święta Lipka.Am Abend erreichten wir Rößel, heute Reszel, und bezogen unser Quartier direkt in der historischen Burg.Nun wird es[…]

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Steinort – ein Schloss im „Mund des Löwen“

Heute ging es nach Steinort, einem der geschichtsträchtigsten Orte Masurens. Im Schloss lebten während des Zweiten Weltkriegs Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort und Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop zeitweise Wand an Wand.Ribbentrop hatte 1941 den Westflügel des Schlosses für sich und seinen Stab beschlagnahmt. Während die Familie Lehndorff nach außen die Rolle höflicher Gastgeber spielte, gehörte Heinrich von Lehndorff im Verborgenen zum[…]

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Mit Golfcart und Dackeln ins Herz Masurens

Heute ging es von Warschau aus rund 220 Kilometer Richtung Norden – hinein nach Masuren. Unsere Unterkunft liegt etwa 28 Kilometer vor Nikolaiken auf einem weitläufigen Hof mit 21 Hektar Fläche, direkt an einem rund 100 Hektar großen See.Begrüßt wurden wir von gleich zwei Dackeln, die hier offenbar für Ordnung sorgen. Für Erkundungstouren über das Gelände stehen sogar Offroad-Golfcarts bereit.[…]

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Warschau zu Fuß – 15.335 Schritte und zwei wohlverdiente Perła

Warschau war heute unsere Bühne – und wir haben sie uns Schritt für Schritt erschlossen. Am Ende des Tages standen 15.335 Schritte und 11,9 Kilometer auf der Uhr. Eine ordentliche Stadtrunde also, mit vielen Eindrücken, modernen Fassaden, geschichtsträchtigen Straßen und immer wieder neuen Blicken auf eine Stadt, die sich überraschend lebendig und vielfältig zeigt. Nach so viel Bewegung durfte die[…]

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Ankunft in Polen

Nach fünf Stunden Fahrt sind wir pünktlich in Warschau angekommen. Unterwegs ging es tatsächlich durch „blühende Landschaften“: eine beeindruckende Infrastruktur, moderne Häuser und überall freundliche Menschen. Natürlich durfte auch die polnische Küche nicht fehlen. Zum Auftakt gab es Chłodnik, die typisch polnische kalte Rote-Bete-Suppe, und dazu Pierogi. Eine besondere Überraschung wartete schließlich im Hotel: Holger war tatsächlich schon einmal hier[…]

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